Hand auf’s Herz: Hast du für dein letztes Flugticket zu viel bezahlt? Mir ging es permanent so, immer das Gefühl, nicht wirklich günstig zu fliegen. Bis ich begonnen habe, zig Stunden auf Blogs, Airline-Websites und Preisvergleichsportalen zu verbringen, Tools auszuprobieren und Reisefreaks auszufragen. Das würde ich dir gerne ersparen – mit dem ultimativen Travel Hacking Guide für günstigere Flüge.

    Sämtliche Tipps & Tricks sind erprobt und für Low-Budget Backpacker, Flashpacker und Freizeitreisende gleichermaßen geeignet. 

    Zu Beginn ein Versprechen: Sollte es dir nach der Lektüre dieses Travel Hacking Guides für günstigere Flüge nicht gelingen, das erste sichtbare Flugpreisangebot im Rahmen deiner Recherchen zu unterbieten, kümmere ich mich persönlich (und kostenlos) darum, den Preis zu verbessern. Ausgenommen sind Sonderangebote von Airlines (z.B. red|ticket von Austrian Airlines) mit begrenzter Laufzeit. E-Mail oder Kommentar reichen dafür aus.

    Ebenfalls wichtig: eine kurze Begriffsklärung. Für Travel Hacking findet man im Web unterschiedliche Definitionen. Travel Hacking ganz allgemein bedeutet, für so wenig Geld wie möglich (im Optimalfall sogar gratis) zu reisen. Dieser Guide ist vor allem auf die Buchung günstiger Flüge OHNE die Nutzung von Meilen- und Kreditkartenprogrammen ausgelegt.

    Damit du den Inhalten optimal folgen kannst, wird dich eine fiktive Beispielbuchung über den gesamten Guide hinweg begleiten:

    • Zwei Personen möchten im September von 19.9 bis 26.9 nach New York City, USA verreisen
    • gewünschte Aufenthaltsdauer: 1 Woche
    • gewünschter Abflughafen: Wien

    Die ersten Schritte im Artikel können noch kaum als Travel-Hacking bezeichnet werden, bieten dir aber eine gute Grundlage. Je länger du liest, umso spezifischer, zeitintensiver aber auch erfolgsversprechender werden die Inhalte.

    Schritt 1: Let’s get started – wo gibt es günstige Flüge?

    Das Internet hat in der Flugpreissuche mehr Transparenz gebracht. Oder doch nicht? Schließlich haben alle Airlines und Preisvergleichsportale einen – legitimen – Anspruch: Sie wollen Geld verdienen. Aber deine Ausgangslage ist – ebenfalls legitim – genau umgekehrt: Du willst möglichst wenig für Flugtickets ausgeben.

    Ganz zu Beginn solltest du einen Referenzpreis für das Flugticket deiner Wahl recherchieren, den du dann zu unterbieten versuchst. Dafür eignet sich im Grunde jedes Flugpreisvergleichsportal oder ein Anruf im nächsten Reisebüro.

    Tipp: Auch wenn du Internet-Aficionado bist und deine letzte offline Flugbuchung vor der Jahrtausendwende stattgefunden hat. Vergleiche deinen Referenzpreis IMMER mit zumindest einem Angebot aus dem Reisebüro. Manchmal haben speziell die großen Anbieter Kontingente im Angebot, die nicht über Flugsuchmaschinen zu finden sind.

    Meine Top 5 Flugsuchmaschinen im Web:

    1. Momondo: Sowohl die Website als auch die App sehen klasse aus und bieten hervorragende Usability. Auf Momondo gibt es neben Flügen auch Hotels und Mietwägen zu vergleichen. Das Unternehmen sitzt in Dänemark und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu meinem Favoriten entwickelt. Neben der Usability vor allem, weil neben dem Ticketpreis auch mögliche Zusatzgebühren der Ticketanbieter ausgewiesen werden.
    2. Skyscanner: Obwohl das Interface nicht ganz so einladend ist, schafft es Skyscanner aufgrund der flexiblen Suchmöglichkeiten locker auf Platz 2. Es muss in der Suche kein Flughafen angegeben werden, sondern lediglich ein Abflug- und/oder Ankunftsland. Zudem besteht die Möglichkeit, das günstigste Reisemonat herauszufinden.
    3. Idealo: Wird selten empfohlen, ist aber trotzdem auf Platz 3 meiner Favoritenliste. Warum? Weil das Interface besonders einfach und schnell ist. Ich nutze übrigens sowohl flug.idealo.at als auch flug.idealo.de, da die Seiten bei Gabelflügen (mehr dazu später) unterschiedliche Möglichkeiten bieten.
    4. Swoodoo: Der Flugsupermarkt von swoodoo.com landet bietet Zugang zum Netzwerk des Marktführers (unter den Vergleichsportalen) Kajak (der wiederum, so wie booking.com, zur Priceline Group gehört). Lass dich nicht von kleinen Popups nerven und deaktiviere vor dem Klick des Suchbuttons die Suche auf den Schwesterportalen.
    5. Google Flights & Matrix Airfare Search: Google mischt den Flugmarkt auf. Mit den beiden Tools Google Flights und Matrix Airfare Search können Flüge nicht direkt gebucht werden, dafür bekommst du einen perfekten Überblick, wie der Flugplan aussieht und welche Airlines die Destination anfliegen. Während mit Google Flights Informationen wie durchschnittliche Verspätung, Stromversorgung am Platz oder Fußraum transparent gemacht werden, zeigt die Matrix Airfare Search die Fare Codes und verfügbaren Buchungsklassen (als Travel Hacker speziell dann interessant, wenn du ein volles Meilenkonto hast und später upgraden willst).

    Wenn du dich für eine Flugsuchmaschine entschieden hast, gib dort deine Wunschflughäfen für Abflug und Ankunft inklusive Wunschdatum an.

    Unsere Beispielsuche für zwei Passagiere von 19.9 bis 26.9 auf Momondo bringt folgendes Ergebnis:

    Referenzpreis Momondo

    Durch die Eingabe „New York“ bei der Zieldestination habe ich sichergestellt, dass alle drei Flughäfen der Region für die Suche in Betracht gezogen wurden. Der günstigste verfügbare Flug ist mit 534 Euro preislich in Ordnung. Der Direktflug mit 712 Euro wäre spürbar teurer und bringt die beiden Passagiere nur drei Stunden schneller ans Ziel. Zudem gibt es noch eine Option auf den „besten“ Flug, der die ideale Kombination aus kurzer Flugdauer und günstigem Preis darstellt. Zudem stellt sich heraus, dass der Preis nur hält, wenn beim günstigsten Anbieter flugladen.at mit Mastercard bezahlt wird. Bei anderen Kreditkarten sind 20 Euro Extra-Gebühren zu berappen.

    Schritt 2: Unterbiete deinen Referenzpreis durch Vergleiche

    Die ersten Challenges für deinen Referenzpreis:

    1. Vergleiche die Flugsuchmaschinen untereinander. Nicht alle Anbieter sind überall gelistet, durch den Vergleich kommst du zu mehr Ergebnissen. Wer zu Paranoia neigt, sollte dabei anonym surfen oder unterschiedliche Devices verwenden (speziell wenn Flugsuchmaschinen vom gleichen Anbieter genutzt werden). Cookies sind in dem Fall auf deinem Rechner möglicherweise kontraproduktiv.
    2. Je nachdem wie viel Zeit du zur Verfügung hast: Such für bis zu drei favorisierte Flüge die Websites der jeweiligen Airlines auf und finde heraus, wie viel du für die Direktbuchung bezahlen würdest. Erfahrungsgemäß ist dieser Preis meist höher, allerdings bieten Airlines manchmal Sonderangebote.
    3. Absoluter Insider-Tipp: Nutze Länderdomains der Flugsuchmaschinen und/oder probiere zumindest eine Flugsuchmaschine im Zielland (in unserem Beispiel wären das die USA). Für einen Flug von Australien nach Fiji habe ich bei der Australien-Version von Expedia 80 Euro gegenüber der Österreich-Version gespart.
    4. Falls noch nicht erledigt: Mach deinen Anruf in 1-2 Reisebüros und lass dir ein Flugangebot erstellen.

    Retour zu unserem Beispiel: Sowohl bei Idealo als auch bei Swoodoo finden sich die gleichen Preise und auch der günstigste Anbieter ist derselbe. Die Recherche auf der Website der gelisteten Fluglinie Iberia verläuft ebenfalls ohne positives Ergebnis – dort ist der Flug satte 137 Euro (pro Person) teurer. Selbst der Preisvergleich mit amerikanischen Flugsuchmaschinen (z.B. Orbitz) bringt in diesem Fall (günstigstes Angebot bei 573 Euro) keine Ersparnis.

    Den Versuch ist es trotzdem in jedem Fall immer wert. Verlass dich nie auf ein einziges Ergebnis!

    Dadurch soll eines deutlich werden: Wer mit möglichst wenig Aufwand zu vernünftigen Kosten fliegen möchte, sollte es bei der einfachen Nutzung von Flugsuchmaschinen belassen. In diesem Fall scheint Momondo auf Anhieb ein solides Ergebnis geliefert zu haben.

    Aber wir wollen ja nicht so schnell aufgeben.

    Schritt 3: Sei flexibel!

    Die Herangehensweise der beiden Beispielpassagiere ist falsch, wenn man bei einer Flugbuchung richtig Geld sparen will. Du bist bei deiner Reiseplanung nur dann richtig erfolgreich, wenn du in zwei Punkten flexibel bist:

    • Zeitpunkt für Hin- und Rückflug
    • Flughafenauswahl

    Zeitpunkt für Hin- und Rückflug

    Im Idealfall gibt es kein fixes Datum, an dem du verreisen willst, sondern einen Zeitraum. Wochentage sind häufig günstiger als Wochenenden, die Zeit kurz vor oder kurz nach Feiertagen durch die hohe Nachfrage häufig überteuert.

    Viele Flugsuchmaschinen haben das bereits erkannt und bieten eine Tagesübersicht, wann Hin- und Rückflug am günstigsten zu haben sind. Bei Swoodoo etwa kann vor Absetzen der Suche angegeben werden, ob man +/- 3 Tage flexibel ist. Momondo zeigt dir eine Übersicht direkt in den Suchergebnissen:

    Momondo Tagesüberblick

    Google Flights hält ebenfalls einen guten Überblick dafür bereit:

    Google Tagesüberblick

    Wenn du komplett flexibel bist, dann nutze die „günstigster Monat“ Funktion von Skyscanner – der Nachteil dort ist nur, dass die im ersten Schritt angezeigten Preise dann meist deutlich teurer ausfallen.

    Wer über Google Flights oder Skyscanner einen Überblick über den günstigsten Reisezeitraum gewonnen hat, kann dann aber durchaus wieder die anderen Flugsuchmaschinen für ein gutes Angebot nutzen.

    Bezogen auf das „Wien-New York“ Beispiel würden die beiden Passagiere wenn sie ihre Reise später antreten (von 31.10 bis 7.11) nur 462 Euro für den billigsten Flug bezahlen. Eine Ersparnis von 72 Euro pro Person gegenüber dem Referenzpreis.

    Flughafenauswahl

    Meiner Erfahrung nach kannst du über die richtige Flughafenauswahl am meisten Ersparnis erzielen. Die ideale Kombination aus Abflug- und Zielflughafen ist aber nur durch Ausprobieren herauszufinden.

    Der schnellste Weg zum richtigen Flughafen sieht so aus:

    1. Finde heraus, welche Abflughäfen für dich zusätzlich infrage kommen (max. 1-2 zusätzlich) und variiere deine Eingabe in der Flugsuchmaschine (Ankunfts-Flughafen gleich belassen)
    2. Recherchiere, ob es an deiner Zieldestination mehr als einen Flughafen gibt (in New York sind es mit JFK, Newark und La Guardia immerhin drei) – du kannst dafür die Karten von Google Flights nutzen. Entweder hast in der Flugsuchmaschine sowieso schon eine Region als Ziel angegeben – falls nicht kannst du das jetzt tun und/oder die einzelnen Flughäfen ausprobieren (Abflug-Flughafen sollte dafür wieder der Heimatflughafen sein)
    3. Wenn du noch nicht zufrieden bist variiere so lange, bis du die günstigste Kombination gefunden hast.
    4. Insider-Tipp (zeitinensiv!): Erweitere deine Suche auf Flughäfen, die nahe an der Zielregion liegen. Bei New York würde z.B. Philadelphia in Frage kommen – mit dem Zug ist man in 1,5h von dort in New York.

    Im Falle des New-York Beispiels würden die beiden Passagiere an ihrem Wunschdatum (19.9-26.9), wenn sie ab München fliegen, nur 487 Euro bezahlen. Eine Ersparnis von 47 Euro pro Person, die höhere Anfahrtskosten durchaus rechtfertigen kann. Ein Flug von Wien nach Philadelphia würde sogar nur 473 Euro kosten – noch mal gespart.

    Schritt 4: Kombinieren nach Lust und Laune

    Du hast unterschiedliche Flugsuchmaschinen und Airline-Websites verglichen, Datum und Flughäfen variiert und trotzdem noch kein zufriedenstellendes Ergebnis? Du hast noch nie von „Open Jaw Iteneraries“ und „Hidden Cities“ gehört? Dann lass uns weiterkombinieren.

    Und zwar mit den folgenden zwei Möglichkeiten:

    • One-Way Kombinationen
    • Gabelflüge

    One-Way Kombinationen

    Statt generische Round-Trips zu buchen, kannst du auch Hin- und Rückflug mit unterschiedlichen Tickets von mindestens zwei Airlines bestreiten. Der Trick ist, herauszufinden wie viel Airlines für einen Hin- und Rückflug berechnen und dann den teureren Flug durch einen günstigeren zu ersetzen.

    Wer Zeit sparen will: Bei Momondo versteckt sich diese Funktion im Suchergebnis unter Ticket Builder. Kajak hat sich den Begriff Hacker Fares sogar schützen lassen und bietet das Service bei manchen Flügen ebenfalls automatisiert an.

    Die Erfolgsaussichten sind vor allem bei teuren Langstreckenflügen hoch – auf der Kurzstrecke lässt sich dadurch nur selten Geld sparen.

    Gabelflüge

    Gabelflüge werden im Fachjargon auch als Multi-City-Iteneraries oder Open-Jaw Iteneraries bezeichnet. Es gibt kaum eine Flugsuchmaschine, die dieses Service aktuell nicht anbietet.

    Als passionierter Travel Hacker buchst du Open-Jaw Iteneraries und fliegst nicht vom gleichen Flughafen retour, an dem du angekommen bist. Und je mehr Destinationen du ansteuerst, umso mehr kannst du mit Gabelflügen sparen.

    Im Rahmen unserer 10-Wochen-Reise haben wir mit nur einer Flugbuchung München – Singapur – Auckland – Sydney – Singapur – München abgedeckt. Das Paket hat mit Singapore Airlines ausschließlich aus Direktflügen bestanden, die uns viel Zeit erspart haben. Und gegenüber der einfachen München – Singapur – München Buchung war das Ticket lediglich um 400 Euro teurer. Kurz zusammengefasst: Wir sind um nur 400 Euro von Singapur nach Neuseeland, von dort weiter nach Australien und wieder retour nach Singapur geflogen. Nicht schlecht, oder?

    Last but not least – und bei Airlines äußerst unbeliebt: Hidden Cities. Möglicherweise ist der Flug an deine Wunschdestination teurer, als ein Flug zu einer weiter entfernten Destination, der aber das Umsteigen an deiner Wunschdestination inkludiert. Und es sagt ja keiner, dass du den Anschlussflug auch nehmen musst, oder? Ein potenzieller Nachteil dieser Vorgangsweise ist, dass du mit Handgepäck reisen musst, weil die Airlines das Gepäck normalerweise automatisch bis an die Zieldestination durchecken.

    In der einfachsten Form: Du fliegst von A über B nach C, kommst aber bei C nie an.

    Tipp 1: Eine gute Adresse für eine derartige Recherche ist skiplagged.com. Diese Website ist bei United Airlines immerhin so unbeliebt, dass sie den Anbieter verklagt haben.

    Tipp 2 (Travel Hacking für Experten): Sieh dir die Step-by-Step Anleitung von AirFareIQ (Sprache: Englisch) an und lerne, wie du mithilfe von Google’s Matrix Airfare Search Hidden City Fares manuell entdeckst.

    Schritt 5: Sei entspannt, nimm dir Zeit – und behalte den Überblick!

    Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und du musst deine Flüge (hoffentlich) auch nicht sofort buchen. Wenn du rechtzeitig mit der Recherche beginnst, solltest du dir Zeit auch nehmen und den Preisverlauf für mehrere Wochen beobachten. Der Flugpreismarkt ist enormen Schwankungen unterworfen – manchmal steigen die Preise, manchmal sinken sie aber auch oder eine Sonderaktion lässt dich jubeln.

    Viele Flugsuchmaschinen bieten die Möglichkeit, einen Preisalarm zu abonnieren, eine Möglichkeit die du unbedingt nutzen solltest. Sobald dein Referenzpreis sinkt, wirst du komfortabel per E-Mail oder App Pushnachricht informiert.

    Um den Überblick zu wahren, kannst du in einem Spreadsheet deine Favoriten notieren (Preis, Airline, Quelle, Datum). Ansonsten kommst du bei einer Suche über einen längeren Zeitraum mit der Fülle an Informationen nur wesentlich schwerer zurecht.

    Kurz zum Mythos Last-Minute Flugbuchung: Meist werden Flugpreise signifikant teurer, wenn die Reise schon unmittelbar bevorsteht. Gute Last-Minute-Angebote sind selten, versuch also lieber rechtzeitig zu recherchieren.

    Schritt 6: Alles hoffnungslos? Lass Experten für dich arbeiten!

    Ist dir das alles zu mühsam? Bist du skeptisch, ob du dir die Zeit für eine so ausgedehnte Recherche wirklich nehmen willst? Verständlich! Schließlich kostet dich alleine die Lektüre dieses Guides mehr Zeit, als eine schnelle Flugbuchung inklusive Ticket-Ausdruck.

    Wenn du allerdings mit Partnerin oder Partner, Familie oder Freunden unterwegs bist, kannst du riesige Summen sparen, die dir letztlich erlauben günstiger, länger oder intensiver zu reisen. Das Sparpotential ist zudem umso höher, je mehr Destinationen du im Rahmen deines Trips geplant hast.

    Wenn du trotzdem nicht überzeugt bist, lass Experten für dich arbeiten oder informier dich noch intensiver:

    1. flightfox.com: „Fly better for less“ – Flightfox ist ein Marktplatz mit Travel-Hacking Experten, die für dich arbeiten. Das kostet Geld, aber zumeist weniger als dir der Experte erspart. Ich habe das Service ausprobiert und mit einem der Travel-Hacker für 49 USD zusammengearbeitet. Er konnte den Ticketpreis den ich im Briefing angegeben hatte nicht mehr weiter unterbieten, weswegen ich das Geld anstandslos zurückbekommen habe.
    2. urlaubspiraten.at: Die Urlaubspiraten sind meine Favoriten in puncto Error Fares und Flug-Sonderangebote. Error Fares kommen von Zeit zu Zeit fehlerhaft zustande, sind nur kurz verfügbar aber meist trotzdem gültig. Du kannst dann z.B. um 284 Euro per Gabelflug von Prag nach Sao Paulo und anschließend von New York nach Wien (den Flug von Sao Paulo nach New York musst du dir allerdings extra dazubuchen). Alternativ kommen dafür auch travel-cheaper.de, travel-dealz.de und exbir.de in Frage.
    3. Travel Hacking Cartel: Du hast in diesem Guide keine Informationen zu Meilen- und Kreditkartenprogrammen gefunden, interessierst dich aber trotzdem dafür? Das Travel Hacking Cartel bietet gegen Entgelt die Mitgliedschaft in einem exklusiven Zirkel, der dafür wirklich wertvolle Informationen bereithält. Etwa 50% sind auch für Mitglieder außerhalb der USA relevant.

    Das war’s. Schluss, Ende. Viel Erfolg bei deiner nächsten Flugbuchung! Ich freue mich über Kommentare zu Seiten die nicht erwähnt wurden, zusätzliche Tipps und Weiterempfehlungen. Happy Booking!

    Bildnachweis: bigstockphoto.de, Screenshots von Momondo und Google Flights