Sanft läutende Kuhglocken statt jubelnder Massen beim Nightrace. Sattes Grün an steilen Berghängen statt Powder ohne Ende. Während der Winter ganz klar dem Bergabfahren gewidmet ist, strotzt die Region Schladming-Dachstein im Sommer vor Vielfalt. Die Auswahl reicht von einer gehörigen Portion Abenteuer bis hin zu Ruhe und Entspannung vor malerischer Kulisse. Besonders angetan haben es mir drei malerische Bergstraßen, die in die schönsten Gegenden der Region führen (dazu später mehr). Dafür braucht es ein Fahrzeug, das sich in der Bergwelt so richtig wohl fühlt. Der neue Audi Q3 ist an die Bedingungen perfekt angepasst und war für drei Tage #quattroroadtrip mein idealer Weggefährte.

    Roadtrip mit dem Audi Q3

    Roadtrip? Lassen wir uns nicht zweimal sagen

    Wer regelmäßig auf ausreiser.com liest, weiß: Wir lieben Roadtrips. Egal ob Australien, Island oder eben Österreich – Landstriche lassen sich am besten im Auto erkunden. Die Einladung nach Schladming-Dachstein kam genau zu jenem Zeitpunkt, an dem die Region von ihrer vielfältigsten Seite zu erleben ist – und das ist der Sommer.

    Statt Kathi und Sohnemann hatte ich diesmal einen anderen Gefährten. Meine Siebensachen landeten im Audi Q3, der nicht nur sportlich aussieht, sondern auch tatsächlich tolle Kletterqualitäten hat. Den Beweis durfte das Fahrzeug auf drei Bergstraßen bei unterschiedlichsten Bedingungen antreten. Gemeint sind die Stoderzinken Alpenstraße, die Planaistraße und der Sölkpass, 1788 Meter über dem Mittelmeer gelegen. Jede der drei Straßen führt in eine andere Gegend, der Region – und alle haben ihre besonderen Reize.

    3 Bergpässe in der Region Schladming-Dachstein

    Action auf der Stoderzinken Alpenstraße

    10,2 Kilometer lang, durchgehend asphaltiert und eine Steigung von 9%: Die Stoderzinken Alpenstraße gilt als aussichtsreichste Panoramastraße der Steiermark. Von Gröbming windet sich die enge Straße durch den Wald hoch auf den Stoderzinken, der zu den östlichen Ausläufern des Dachsteins zählt.

    Wer hoch fährt, muss allerdings auch wieder irgendwie runter. Besonders viel Action bietet da die Zipline Stoderzinken. Auf vier parallelen Seilen geht es an der größten Zipline der Alpen mit bis zu 115 km/h dem Tal entgegen. Trotz der Geschwindigkeit bleibt bei 2,5km Seillänge genug Zeit, die eigenen Stimmbänder nach Herzenslust mit Oooohs und Aaaahs zu trainieren. Fazit: Perfekt für alle Adrenalin-Junkies, die neben dem Geschwindigkeitsrausch auch die unglaubliche Aussicht auf das Alpenpanorama der niederen Tauern genießen wollen. Wer also auch im Sommer nicht auf Fahrtwind verzichten will, ist dort genau richtig.

    Zipline am Stoderzinken

    Tipp: Wähle für die Zipline einen Tag mit wenig Wind und guter Sicht. Dann kannst du den Geschwindigkeitsrausch optimal genießen.

    Legenden nachspüren – die Planaistraße

    Wer einen perfekten Blick auf das Dachsteinmassiv werfen will, der sollte die Planaistraße befahren. Etwas versteckt erfolgt die Zufahrt ca. einen Kilometer östlich von Schladming, über die B320. Achtung: Ab der Mittelstation wird die Straße mautpflichtig.

    Planaistraße

    Auf 13 Kilometern Länge geht es die Kehren hoch auf jenen Berg, der im Winter den legendären Slalom-Showdown beim Nightrace liefert. Der Schlusshang der Planai ist mit einem Gefälle von 52 Grad nichts für schwache Nerven, aber dafür umso spektakulärer anzusehen.

    Tipp: Das Bergparadies kann auch mit den Planaibahnen sowohl zu Fuß im Sommer als auch mit Skiausrüstung im Winter perfekt erkundet werden.

    Zurück zum Ursprung am Sölkpass

    Last but not least mein persönliches Highlight: der Sölkpass. Die Straße verbindet das Ennstal mit dem Murtal und führt durch den besonders reizvollen Naturpark Sölktäler. Dort ist die Zeit nicht stehen geblieben, sie läuft aber um einiges langsamer.

    Kurve für Kurve geht es die enge Passstraße hoch – ein unglaublicher Genuss auf vier Rädern (und für trainierte Urlauber eventuell auch auf zwei).

    Passstraße Naturpark Sölktäler
    Passüberquerung Sölkpass

    Aber spätestens in der Kaltenbachkehre, kurz vor der Passüberquerung, ist es an der Zeit, den Blick von der Straße zu nehmen und die Wanderschuhe zu schnüren. Schließlich sind nur knapp 150 Höhenmeter per pedes zu überwinden, um den ersten der drei Kaltenbachseen zu erreichen. Das sind 45 Minuten Aufstieg (die durchaus noch als familienfreundlich einzustufen sind), die sich auf jeden Fall lohnen. Weil das Gebiet immer noch als Geheimtipp gilt, hat man je nach Witterung den glitzernden Bergsee möglicherweise ganz für sich.

    Tipp: Im Anschluss unbedingt eine Rast in der Kaltenbachalm einlegen. Die Speisekarte ist mit Speck- und Käsebrot so kurz wie schmackhaft. Familie Fuchs bewirtschaftet die Alm und bietet hauptsächlich Produkte aus eigener Erzeugung.

    Rast in der Kaltenbachalm

    Immer dabei: Schladming-Dachstein Sommercard

    Wer in der Region Schladming-Dachstein bei einem der über 1.000 Sommercard-Gastgeber nächtigt, kommt in den Genuss der Sommercard. Damit gibt es nicht nur freien Eintritt zu Freizeitattraktionen, sondern es sind auch tägliche Freifahrten mit Seilbahnen wie der Planaibahn West oder der Gipfelbahn Hochwurzen und viele Mautstraßen inklusive.

    Schladming

    Das I-Tüpfelchen: Erholung pur im ****s Falkensteiner Hotel Schladming

    Action an der Zipline, Kehre für Kehre die Bergstraßen erklimmen, Wanderschuhe schnüren,… – zu einem Urlaub gehört doch auch Erholung oder? Die findest du ohne Kompromisse im Falkensteiner Hotel Schladming.

    Mit perfektem Blick auf die Planai erholst du dich dort mit einem Sprung in den Pool am Morgen, beim Saunagang am späten Nachmittag oder spätestens beim mehrgängigen abendlichen Dinner.

    Den Besuch der Region Schladming-Dachstein habe ich einer Pressereise in Kooperation mit Audi Österreich zu verdanken. Meine Meinung bleibt wie immer meine eigene.